Über uns

Die Fotografie begleitet mich seit mehr als fünfzig Jahren. Dabei gab und gibt es Phasen, wo sie mal mehr und mal weniger im Mittelpunkt meines außerberuflichen Lebens stand. Begonnen hatte alles mit der Analogfotografie, zunächst in Schwarz-Weiß, später dann in Farbe. Als Kameras dienten mir die Exa II, die Exa Ia, die Praktica MTL 3, die Canon EOS 500 und die Canon EOS 30. Meine Filme habe ich in der eigenen Dunkelkammer meist selbst entwickelt und davon Papierabzüge angefertigt.

Irgendwann stand das Fotografieren mit Diapositivfilm im Mittelpunkt meines Interesses. Mit einfachen Dia-Projektoren wurden die Bilder einzeln und manuell auf die Leinwand oder eine weiße Wand projiziert. Der nächste folgerichtige Schritt waren halbautomatische Dia-Projektoren und zuletzt der Überblendprojektor Rolleivision Twin MSC 535P. Im Zusammenhang mit diesem Projektor entstand auch das Programm TwinLightControl.

Als die Digitalfotografie nach meinem Empfinden einen Qualitätsstandard erreicht hatte, der mit dem eines guten Diapositivs vergleichbar ist, wagte ich den Umstieg. Meine erste Digitalkamera war die Canon EOS 5D Mark II mit verschiedenen L-Objektiven, später folgte eine Panasonic Lumix FZ-1000 als leichte Reisekamera (ein Zugeständnis an das eigene Alter). Als Beamer dient mir immer noch der schon etwas in die Jahre gekommene Epson EH-TW 3500.

Fotografieren war und ist für mich nie Selbstzweck. Die meisten meiner Fotos entstanden und entstehen auf Reisen in nahe und ferne Länder, beim Wandern, Klettern und Radfahren. So steht die Natur- und Reisefotografie im Mittelpunkt meines Interesses. Meine Fotos bearbeite ich mit Adobe Lightroom, beginnend mit Version 2, inzwischen CC Classic. Weil auch mich, wie viele andere Hobbyfotografen, das Abo-Modell von Adobe nicht gerade begeistert, habe ich verschiedene Alternativen zu Lightroom ausprobiert, aber keine gefunden, die den Funktionsumfang und die Professionalität von Lightroom erreicht. Da muss man wohl auch in Kauf nehmen, dass bei Adobe noch viel Luft nach oben ist, was die Ausmerzung von Fehlern und den Support angeht.

Was die Nachbearbeitung meiner Fotos anbetrifft, versuche ich stets, diese so behutsam wie möglich zu gestalten. Die Grundidee des Bildes sollte so erhalten bleiben, wie ich sie beim Blick durch den Sucher im Kopf hatte. Von Compositing, Ersatz eines nicht perfekten Himmels u. dgl. mehr mache ich bei meinen Fotos keinen Gebrauch. Sie sollten so nah wie möglich an der Realität sein, die ist meist spannend genug.

Meine Fotos präsentiere ich, meist im privaten Rahmen, gelegentlich auch vor größerem Publikum, in Form von Audiovisions-Shows. Dabei dient mir das Programm m.objects als professionelles Werkzeug. Der Support für dieses Programm zählt zum Besten, was ich in der Software-Branche bisher erlebt habe.

Auf meinen Reisen, meist zusammen mit meiner Frau, habe ich festgestellt, dass sich nicht alle Erlebnisse und Erfahrungen in Fotos festhalten lassen. Als weitere Form der Konservierung dieser Erinnerungen und aus Freude am Umgang mit unserer deutschen Sprache habe ich das Schreiben von Reiseberichten entdeckt. Einige davon finden sich unter der Kategorie “Reiseberichte”, weitere zusammen mit Fotos auf meiner Galerie-Website.

Neben meiner Begeisterung für Fotografie und Reisen habe ich natürlich auch einen Beruf: ich war/bin Physiker. Als Physiker habe ich gelernt, hinter die Kulissen zu schauen. Und obwohl ich weiß, wie ein Regenbogen zustande kommt, hat er für mich nichts an Faszination verloren. Wir können die Natur verstehen und trotzdem von ihrer Schönheit verzaubert sein. Die oft befürchtete “Entzauberung des Regenbogens” durch die Wissenschaft hat für mich nicht stattgefunden. Und die Fotografie ist ein Medium, welches ein klein wenig vom unermesslichen Reichtum der uns umgebenden Welt einfangen kann.

Und weil mich die Physik ebenso begeistert wie die Fotografie, finden sich auf dieser Website auch ein paar wenige mathematische und physikalische Einlassungen, die vielleicht von allgemeinem Interesse sind.

Zu guter Letzt soll diese Website noch dazu dienen, all jenen Usern, die meine Software TwinLightControl nutzen, weiterhin Support zur Verfügung zu stellen. Die Software wird zwar aus verständlichen Gründen nicht mehr weiterentwickelt, Bugs werden aber beseitigt, sofern der Aufwand vertretbar ist. TwinLightControl steht hier zum Download zur Verfügung, wer seine Lizenz (kostenlos) erneuern oder eine neue Lizenz erwerben will, kann sich unter twinlightcontrol@quivertree.de melden. Unter dieser E-Mail werden auch alle anderen Belange, Hinweise, Fehlermeldungen u.dgl. entgegengenommen.